Gebäudebrand am Tankumsee

An der Lärchenallee brannte ein Holzhaus, die 51-jährige Bewohnerin kam mit einer leichten Rauchvergiftung vorsorglich ins Gifhorner Klinikum. Das Haus ist unbewohnbar. Um 11.22 Uhr alarmierte eine Nachbarin die Feuerwehr: Dichter Qualm drang unter den Dachritzen hervor. „Die Bewohnerin konnte das Haus aus eigener Kraft verlassen“, berichtete Polizeisprecher Thomas Reuter. Das DRK versorgte sie im Haus eines Nachbarn. Zunächst waren fünf Wehren im Einsatz, aber die Einsatzkräfte reichten nicht. Um kurz nach 12 Uhr forderte die Einsatzleitung um Gemeindebrandmeister Björn Kölsch und seinen Stellvertreter Ulf Kalkreuter Verstärkung an – da war gerade das Dach durchgebrannt. „Um die Uhrzeit ist es schwierig, Leute zu bekommen“, sagte Kölsch. Zu guter Letzt waren um die 50 Einsatzkräfte, darunter zwölf Atemschutzgeräteträger, mit einem Dutzend Fahrzeugen vor Ort. Zunächst galt es, den Gastank zu sichern. Als das gelungen war, sollte das Dach geöffnet werden, um Brandnester zu löschen. „Es handelt sich aber nicht um Ziegel, sondern um eine Wellblechkonstruktion“, erklärte Kölsch. Erst kurz vor 14 Uhr war das Feuer endgültig unter Kontrolle. „Bislang gibt es keinen Hinweis auf die Brandursache“, sagte Reuter.
Acht Wehren im Einsatz: Am Tankumsee brannte gestern ein Holzhaus, die Bewohnerin erlitt eine leichte Rauchvergiftung.