Und dabei trotzten sie wacker dem Dauerregen. Es siegte die Gruppe Wasbüttel I. Die rund acht Kilometer lange Strecke führte in Richtung Vollbüttel, weiter nach Klein Vollbüttel, Druffelbeck, Sandkamp und wieder zurück zum Ribbesbütteler Gerätehaus. Dort wartete die gastgebende Feuerwehr um Harald Schönhoff und Dirk Böckler dank eifriger Helfer mit Gegrilltem und Getränken auf. Und was angesichts des teils heftigen Regens wohl noch gefragter war: mit Zelten! Sieben Gruppen starteten. Zwei von acht Ortswehren waren nicht vertreten: „Die Isenbütteler sind als Helfer beim Zeltaufbau für Asylbewerber in Ehra-Lessien gefragt", sagte Gemeindebrandmeister Björn Kölsch. Und die Vollbütteler nutzten den Nachmittag, um den Anbau an ihr Gerätehaus voranzutreiben. Die Gruppen stellten sich acht Spielen. Unter anderem mussten sie einen Baumstamm im Slalom zwischen Pfählen hindurch tragen. Oder bei einer XXL-Version von Make?n?Break geometrische Figuren nachbauen: „Das sind bei uns aber keine kleinen Holzsteinchen, sondern richtig große Klötze", sagte Schönhoff. Kein Problem, denn nass vom Regen waren die Gruppen für Präzisionsaufgaben wohl eh nicht wirklich zu begeistern. Der Orientierungsmarsch findet im Wechsel mit dem Ausbildungstag alle zwei Jahre statt. Wasbüttel I (36 Punkte) gewann diesmal vor Ribbesbüttel (28) und Calberlah (28), Allenbüttel (23) und Allerbüttel (23), Wasbüttel II (20) sowie Wettmershagen (14).
Feuerwehr meets Highland Games: Beim Orientierungsmarsch war ein Baumstamm im Slalom zu tragen.