Große Übung: Die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Isenbüttel probten gestern Abend am Wasbütteler Kastanienhof den Ernstfall. Foto: Jörg Rohlfs

Wasbüttel. Der Sirenenalarm in mehreren Orten der Samtgemeinde Isenbüttel gestern Abend war glücklicherweise nur eine große Alarmübung der Feuerwehr. Angenommen wurde ein Brand in der (ehemaligen) Gaststätte Kastanienhof in Wasbüttel.

Das Übungs-Szenario sah vor, dass es in beiden Flügeln des Komplexes mit zwei Wohnungen brennt. „Außerdem findet in dem einen Flügel eine Feier mit 15 Personen statt“, erläuterte der stellvertretende Ortsbrandmeister von Isenbüttel, Christian Schaper, der am „Drehbuch“ der Übung maßgeblich mitgewirkt hatte. „In erster Linie geht es um die Menschenrettung unter Atemschutz, aber wir wollen auch sehen, wie die vier Züge aus der Samtgemeinde zusammenarbeiten.“

Um 17.21 Uhr ging der Notruf raus. Zunächst heulten die Sirenen in Wasbüttel und Isenbüttel, dann wurde digital alarmiert. Als erste und fast zeitgleich trafen auch die Wehren aus Isenbüttel und Wasbüttel am Einsatzort an der Hauptstraße ein. Es folgten durch Nachalarmierung Einsatzkräfte und Fahrzeuge aus Calberlah, Vollbüttel, Ribbesbüttel und später Wettmershagen und Allenbüttel. Die Einsatzleitung hatte Stephan Peter aus Isenbüttel.