Gebäudebrand in Isenbüttel

Gegen 3.20 Uhr am Sonntagmorgen brach in dem Gebäude über der Eisdiele an Isenbüttels Hauptstraße Feuer aus, die Feuerwehren retteten 21 Personen aus dem Haus. Mindestens sechs Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum, zwei Feuerwehrleute wurden verletzt. Die Polizei spricht von etwa 100.000 Euro Schaden.
21 Personen gerettet: Um 3.20 Uhr brach in der Nacht zu Sonntag in einer Wohnung in Isenbüttel an der Hauptstraße Feuer aus, sieben Bewohner des Hauses mussten ins Klinikum. Das Feuer brach aus ungeklärter Ursache in der Wohnung einer 70-jährigen Mieterin aus. Diese informierte die Nachbarn und alarmierte die Feuerwehr. „Als wir kamen, befanden sich zwei Personen im Dachgeschoss. Wie viele im ersten Geschoss waren, ließ sich schwer schätzen, weil sie immer wieder an die Fenster und wieder weg rannten“, berichtete Einsatzleiter Andreas Schmidt. Die Einsatzleitstelle hatte bereits die Drehleiter aus Gifhorn angefordert, „und weil die Flammen massiv aus den Fenstern im ersten Stock schlugen, habe ich die komplette Samtgemeinde nachalarmiert“, so Schmidt. Mit Leitern holten die Einsatzkräfte etliche Bewohner am Ostgiebel aus dem Haus, andere kamen über das Treppenhaus ins Freie. Laut David Khorshidi und Jörg Dannheim von der Kreisfeuerwehr-Pressestelle waren 135 Feuerwehrleute im Einsatz, außerdem sieben Rettungswagen. Die Schnell-Einsatzgruppe des DRK sowie zwei Notärzte hatten auf dem Lidl-Parkplatz ihre Zelte aufgeschlagen und behandelten die Bewohner. Noch in der Nacht nahm die Polizei die Ermittlungen auf und beschlagnahmte die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war.